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Wasserenthärter

Kalk im Wasser reduzieren

Der Kalkgehalt in unserer Region ist hoch bis sehr hoch. Dies kann dazu führen, das nebst den unschönen Kalkspuren auch Haushaltsgeräte verkalken und somit Kosten verursachen. Sogar Wäsche oder Haut können sich unangenehm anfühlen.
Eine Wasserenthärtungsanlage verwandelt hartes in weiches Wasser und verhindert diese Probleme.

Arbeitsweise einer Wasserenthärtungsanlage

Wasserenthärtung

Wasserenthärtungsanlagen arbeiten nach dem Ionenaustauscherprinzip. Das Ionenaustauscherharz besteht aus kleinen wasserfesten Kügelchen auf Styrol-/ oder Acrylbasis, welche die Fähigkeit haben, ihre angelagerten Ionen(Na) gegen die im Wasser befindlichen Ionen der Härtebildner, hauptsächlich Kalzium (Ca) und Magnesium (Mg), auszutauschen. Die Härtebildner lagern sich dabei auf dem Ionenaustauscherharz ab. Wenn das Ionenaustauscherharz vollständig mit den Härtebildnern beladen ist, muss dieses regeneriert werden, um den Austauschvorgang weiterführen zu können.

Regeneration

Bei der Regeneration wird das Ionenaustauscherharz mit einer Kochsalzlösung (NaCl) regeneriert. Bei dem Regenerationsvorgang wird die Salzsohle, welche sich im Salzvorratsbehälter gebildet hat, über einen Injektor im Zentralsteuerventil abgesaugt und über das Ionenaustauscherharz geleitet. Die höhere Konzentration der Kochsalzlösung verdrängt die abgelagerten Härtebildner von dem Harz. Durch den gleichzeitigen Spülvorgang werden nun die gelösten Härtebildner über den Abflussstutzen in den Hauswasserkanal geleitet. Durch den Regenerationsvorgang wird der ursprüngliche Ausgangszustand wieder hergestellt und das Ionenaustauscherharz ist in der Lage, die Härtebildner aus dem Wasser aufzunehmen.

Die Wasserzusammensetzung

Alle lebenswichtigen Mineralien und Spurenelemente bleiben im enthärteten Wasser in ausreichender Menge enthalten.

Weiches Wasser

Das Wasser nach der Wasserenthärtungsanlage hat eine Härte von 0°fH
Mit einem Hahnen wird nun Rohwasser beigemischt, und auf den optimalen Härtegrad von 8 bis 12°fH eingestellt. Dieses Wasser bezeichnet man als „Weichwasser“.

Wieso noch Rohwasser beimischen?

Zum auswaschen von Seife, Wasch- Dusch- oder Haarwaschmittel, braucht es etwas Kalk im Wasser, denn: 1gr. Kalk „frisst“ ca. 6 gr. Seife!

Sparpotential mit einer Wasserenthärtungsanlage

Lesen Sie die Dosierangaben auf Ihrem Waschmittel gut durch.
Mit 8°fH haben Sie weiches Wasser und brauchen daher bis zu 50% weniger Waschmittel. Wenn Sie zuviel Waschmittel einsetzen, wird dieses vom Weichwasser nicht gebunden und nicht mehr genügend ausgewaschen. Ihre Waschmaschine wird überschäumen und es bleiben Seifenrückstände in Ihrer Wäsche zurück. Auf den Einsatz von Entkalkerzusätze (wie z.B. Calgon etc.) für die Wasch-

maschine, kann von nun an verzichtet werden. Brauchen Sie nur noch wenig Dusch- und Haarwaschmittel. Auch hier bleiben sonst Seifenrückstände auf Haut und Haar zurück (wie beim Waschmittel in der Wäsche). Gehen Sie sparsam mit Putzmittel um, es braucht auch hier entsprechend kleinere Mengen.

Können wir Sie unterstützen?

Unser Team steht Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zu Verfügung. Gerne prüfen wir Ihr Anliegen unverbindlich und beraten Sie kompetent und engagiert.